Arten von Indikatoren

>Die richtige Art von Indikator für Ihre Strategie auszuwählen ist entscheidend für Ihren Erfolg als Händler Binärer Optionen. Dieser Artikel wird Ihnen die verschieden Signale erklären, die Indikatoren erzeugen, und Ihnen zeigen, welcher Typ Händler welchen Typ Indikatoren einsetzen sollte.

Die verschiedenen Indikator-Arten

Als Händler Binärer Optionen müssen Sie sich entscheiden, ob Sie ein trendfolgender Händler oder ein Swing-Trader werden wollen. Je nachdem, wie Sie sich entscheiden, gibt es einige spezialisierte Indikatoren, die gut für Ihre Strategie funktionieren werden.

Wenn Sie die falschen Indilkatoren für Ihre Strategie einsetzen, werden Sie auch die falschen Signale erzeugen. Diese Signale werden den Signalen Ihrer anderen Indikatoren widersprechen und können Sie viel Geld kosten.

Technische Indikatoren können diese Arten von Signalen für Sie erzeugen:

1) Kreuzen

In seiner einfachsten Definition beschreibt das Kreuzen zwei Linien, die sich schneiden. Das kann in folgenden Situationen passieren:

Alle dieser Ereignisse werden das Bild des Marktes sehr wahrscheinlich grundlegend verändern und zu einem Ausbruch führen. Kreuzende Indikatoren sind daher sehr gut für Händler geeignet, die nur den Ausbruch handeln wollen, und Händler, mit einer trendfolgenden Strategie.

2. Oszillatoren

Oszillatoren setzen den derzeitigen Preis in ein Verhältnis zur Handelsbandbreite über einen vorgegebenen Zeitraum. Die meisten Indikatoren nutzen einen Wert zwischen 0 und 100 oder zwischen -100 und +100 um das Verhältnis des derzeitigen Preises zur vorangegangenen Marktbewegungen zu verdeutlichen.

Sobald sich der Oszillator seinen Extremwerten nähert, gilt das als Zeichen eine überkauften Marktes (oberes Extrem) bzw. überverkauften Marktes (unteres Extrem).

Oszillatoren können für Trendfolger und Swing-Trader sinnvoll sein. Trendfolger können mit Oszillatoren schwächer werdende Trends finden. Sobald der Oszillator ein neues Hoch erzeugt, ohne dass der Markt ein neues Hoch erzeugt, ist diese Divergenz in der Regel ein starkes Indiz für einen schwächer werdenden Trend.

Trendfolger sind daher gewarnt und wissen, besser nicht mehr in einen schwächer werdenden Trend zu investieren und stattdessen nach weiteren Anzeichen für eine bevorstehende Umkehr zu suchen.

Swing Trader können jede Bewegung des Oszillators in überkaufte oder überverkaufte Extreme als Indiz einer sich abschwächenden Bewegung nutzen. Sie sollten deshalb besser nicht mehr in diese Bewegung investieren und stattdessen nach Zeichen für eine einsetzende Bewegung in die Gegenrichtung suchen.

3. Konvergenz und Divergenz

Konvergenz beschreibt im Allgemeinen zwei Linien, die sich einander annähern. Diese Linien können Preislevels sein, zum Beispiel Widerstände oder Unterstützungen oder zwei Indikatorlinien, zum Beispiel zwei sich annähernde gleitende Durchschnitte.

Konvergenz erzeugt in der Regel kein eigenes Handelssignal, weil Kovergenz weder steigende noch fallende Preise vorhersagt. Konvergenz sagt eine sich einengende Handelsbandbreite voraus. Wenn sich ein Widerstand und eine Unterstützung annähern, beispielsweise in einer Fortsetzungsformation, wird der Markt zwischen beiden eingeschlossen.

Je enger die Bandbreite wird, die dem Markt noch bleibt, um so schlechter werden die Chancen eine Ein-Treffer-Option oder eine Grenze-Option zu gewinnen. Darauf muss sich ein Händler einstellen.

Divergenz beschreibt zwei Linien, die sich von einander entfernen. Wenn sich beispielsweise zwei Gleitende Durchschnitte von einander entfernen, indiziert das eine stärker und schneller werdende Bewegung. Das gleiche gilt, wenn sich der Markt von einem Gleitenden Durchschnitte entfernt.

Sowohl Sing Trader als auch Trendfolger können die Divergenz als Zeichen eines stärken werdenden Trends bzw. einer stärker werdenden Bewegung einsetzen und wissen, dass sie für die nahe Zukunft keine Marktumkehr erwarten sollten.

Arten von Indikatoren
Rate this post