Zielkurs Grenze-Optionen

>Grenze-Optionen sind eine hochprofitable Variante Binärer Optionen, mit der Sie in kurzer Zeit viel Geld verdienen können. Leider scheuen sich viele Händler vor der Investition in Grenze-Optionen, weil sie sich unsicher sind, ob der Markt wirklich einen der Zielkurse erreichen wird. Dieser Artikel wird Ihnen zeigen, wie Sie diese Prognose sicher und zuverlässig abgeben und Geld mit Grenze-Optionen verdienen.

Was ist der Zielkurs bei Grenze-Optionen?

Eine Grenze-Optionen hat zwei Zielkurse: Einer liegt über dem derzeitigen Marktpreis und einer unter dem aktuellen Marktpreis. Um Ihre Grenze-Option zu gewinnen, muss der Markt einen der Zielkurse erreichen. Es ist egal welchen Zielkurs der Markt erreicht und er Markt muss auch nicht beide Zielkurse erreichen.

Um in eine Grenze-Option zu investieren, müssen Sie nicht vorhersagen, in welche Richtung sich der Markt bewegen wird. Sie müssen nur vorhersagen, ob der Markt den Korridor, der durch die beiden Zielkurse entsteht, verlässt oder nicht. Anders formuliert könnte die grundlegende Frage hinter Grenze-Optionen so lauten: Wird sich der Markt über eine bestimmte Zeit weiter vom Markt entfernen als x Prozent oder nicht?

Diese Frage ist grundverschieden – und für die meisten Händler einfacher zu beantworten – als die Frage, die Hoch- / Tief-Optionen und Ein-Treffer-Optionen stellen. Statt mehrere Indikatoren, Techniken und Systeme verwenden zu müssen, können Sie Ihren Entscheidungsprozess auf einige wenige Berechnung auf der Grundlage leicht zugängiger Informationen und eines Indikators anstellen.

Kann der Markt einen der Zielkurse erreichen?

Als Händler müssen Sie entscheiden, ob der Markt eine realistische Chance hat, einen der Zielkurse der Grenze-Option zu erreichen oder nicht. Der erste Teil dieser Frage ist einfach zu beantworten: Ähnlich wie bei Ein-Treffer-Optionen, können Sie technische Indikatoren wie den Average True Range einsetzen, um zu entscheiden, wie weit sich der Markt über eine bestimmte Zeit bewegen kann.

Der ATR berechnet, wie weit sich der Markt über die letzten Perioden im Durchschnitt in einer Periode bewegt hat. Da Sie die Laufzeit Ihrer Option kennen, können Sie leicht vorhersagen, wie weit sich der Markt bewegen kann, bis Ihre Option ausläuft.

Damit haben Sie allerdings nur berechnet, wie weit sich der Markt bewegen kann, wenn alle Perioden in die gleiche Richtung laufen. Bei Ein-Treffer-Optionen ist das eine einigermaßen wahrscheinliche Annahme, gerade wenn Sie die Laufzeit kurz halten. Sie investieren schließlich nur dann in eine Ein-Treffer-Option, wenn Sie eine Bewegung in eine bestimmte Richtung erwarten.

Sie würden allerdings nicht in eine Grenze-Option investieren, wenn Sie die Richtung des Marktes kennen würden. Sie könnten einfach in eine Ein-Treffer-Option investieren und von der höheren Auszahlung profitieren. Sie werden daher nur dann in eine Grenze-Option investieren, wenn Sie sich unsicher über die Richtung des Marktes sind.

Das bringt uns zum schwierigeren zweiten Schritt bei der Beantwortung der Frage, ob der Markt den Zielkurs erreichen kann oder nicht: Sie müssen wissen, wie viel Sie die zu erwartende maximale Bewegung ausgehend vom ATR anpassen sollen.

Die maximale Bewegung anpassen

In einigen Situationen werden Sie feststellen, dass die erwartete maximale Bewegung weiter reicht als die Prognose des ATR. Veröffentlicht ein Unternehmen beispielsweise einen Geschäftsbericht, kann man im Voraus oft schwer sagen, ob die Nachrichten gut oder schlecht sein werden. Sie wissen nur, dass die Nachrichten sehr wahrscheinlich einen wichtigen Einfluss auf den Markt haben werden. Gute Nachrichten werden den Markt deutlich nach oben drücken, schlechte Nachrichten werden den Markt deutlich nach unten drücken.

Dieses Szenario ist ideal für eine Grenze-Option. Da Sie eine deutliche Bewegung erwarten, können Sie auch Zielkurse akzeptieren, die weiter vom aktuellen Marktpreis entfernt sind als es der ATR vermuten lassen würde. Um eine klar definierte Handelsstrategie einzusetzen, können Sie einen fixen Faktor verwenden, z.B. 1,5, mit dem Sie die maximale Entfernung zwischen aktuellem Marktpreis und Zielkurs der Grenze-Option berechnen, den Sie zu akzeptieren bereit sind.

Manchmal wird sich der Markt auch in einer Seitwärtsbewegung befinden. Jetzt müssen Sie genau das gleiche machen, allerdings umgekehrt: Sie müssen die zu erwartende maximale Bewegung verringern.

In einer Seitwärtsbewegung wird der Markt fast zufällig zwischen steigenden und fallenden Perioden wechseln. Es wäre daher naiv, anzunehmen, dass alle Perioden der anstehenden Bewegung in die gleiche Richtung zeigen werden. Ähnlich wie bei einer zu erwartenden starken Bewegung sollten Sie einen Faktor verwenden, um den Wert des ATR an die aktuelle Marktsituation anzupassen. In diesem Fall sollten Sie allerdings die zu erwartende maximale Bewegung verringern.

Viele Händler verwenden einen Faktor von 0,5. In diesem Fall würden Sie in eine Grenze-Option investieren, sobald der Zielkurs einer Grenze-Option nur halb so weit vom aktuellen Marktpreis entfernt ist wie die maximale Bewegung auf Basis des ATR.

 

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